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Kundenstory: Vom Elternhaus zum neuen Zuhause

Andrea und Yves haben das Elternhaus aus dem Jahr 1985 übernommen und mit viel Gespür für das Bestehende in ein modernes Zuhause für ihre Familie verwandelt.

Ein Haus umzubauen, in dem man selbst aufgewachsen ist, ist eine besondere Herausforderung. Jeder Raum ist mit Erinnerungen verbunden, jede Ecke vertraut. Genau vor dieser Aufgabe standen Andrea und Yves, als sie das Haus von Andreas Eltern nahe St. Gallen übernahmen. Das im Jahr 1985 erbaute Einfamilienhaus sollte modernisiert und an ihre Vorstellungen angepasst werden. Mit viel Mut, Ideen und einem feinen Gespür für das, was das Haus ausmacht, ist es ihnen gelungen, ihm ein neues Kapitel zu schenken, ohne seine Geschichte zu verlieren.

Wir haben Andrea, Yves und ihre beiden Kinder in ihrem frisch umgebauten Zuhause besucht und mit ihnen über die Herausforderungen, Entscheidungen und natürlich über ihre Plattenauswahl gesprochen.

Was habt ihr alles renoviert und wie viel Zeit habt ihr dafür eingerechnet?

Wir haben im gesamten Haus die Böden, Türen und Fenster ersetzt, die Decken erneuert, die Wände frisch verputzt und gemalt. Ausserdem haben wir die Bäder und die Küche komplett neu gemacht und die Technik auf den neuesten Stand der Zeit gebracht mit intelligenter Licht-, Storen- und Musiksteuerung.

Für das Projekt haben wir einen Bauleiter zu Hilfe genommen, der die verschiedenen Arbeiten koordiniert hat. Der Abriss startete im Oktober 2025 und im Februar 2026 war alles fertig, zwei Monate früher als geplant.

Wie seid ihr bei der Planung der Bäder vorgegangen?

Die Planung der Bäder war eine der grösseren Herausforderungen. Im oberen Bad, wo sich unsere Zimmer befinden, war vorher nur eine Badewanne drin, wir wollten aber eine Badewanne und eine Dusche im Raum. Wir haben dann zusammen mit dem Sanitär den Grundriss neu geplant. So sind wir darauf gekommen, dass einfach die Toilette umplatziert werden muss. Dadurch entstand hinter der Tür der ideale Platz für die Dusche. Da sich unter dem Bad die Garage befindet, war das Verlegen der Leitungen unkompliziert und ohne grosse Einschränkungen möglich.

Grosses Bad – von vorher zu nachher

Auch im unteren Badezimmer haben wir die Aufteilung angepasst: Um eine grosszügigere Dusche zu realisieren, wurde das Lavabo versetzt.

Kleines Bad – von vorher zu nachher

Und beim Design – welche Gedanken habt ihr euch da gemacht?

Da wir im Bad viel Zeit verbringen und auch gerne baden, wollten wir eine helle, ruhige Wohlfühloase für uns schaffen. Eine kurze Auszeit in einem Hotel mit einem wunderschön gestalteten Badezimmer in warmen Beigetönen hat uns dabei stark inspiriert. Daraus ist die Grundidee entstanden, Beige mit Eiche zu kombinieren. Gleichzeitig wollten wir den bestehenden Landhausstil des Hauses in einer modernen Form weiterführen.

Für die konkrete Gestaltung haben wir uns auf Pinterest und auch auf der Website von Studio Stena inspirieren lassen. Bei der Fliesenauswahl war uns ein zeitloses Design und ein einheitliches Konzept wichtig. Es sollten in beiden Bädern sowie beim Eingang die gleichen Fliesen verlegt werden.

Im kleineren Bad haben wir zusätzlich eine Akzentwand mit kleinen, quadratischen Fliesen umgesetzt. Da die Wand direkt beim Eintreten ins Bad ins Auge fällt, schafft sie einen bewussten Blickfang.

Auf Spiegelschränke haben wir bewusst verzichtet, da sie uns optisch nicht gefallen. Stattdessen haben wir uns für dimmbare Lichtspiegel entschieden, die für eine ruhige und moderne Wirkung sorgen. Das war tatsächlich ein grösserer Diskussionspunkt zwischen uns, da wir nicht derselben Meinung waren. Im Alltag haben wir uns aber schnell daran gewöhnt, statt eines Spiegelschranks einfach die Schubladen zu öffnen.

bad renovation 80er jahre
badrenovation mit hellen fliesen
bad mit hellen fliesen
Eingang nach renovation
nachher badrenovation
helles bad nach renovation

Gewählte Fliesen: Takao – Powder Matt

Ihr habt euch für die Fliese Takao - Powder entschieden. Warum gerade diese?

Die Fliese hat uns optisch sofort überzeugt, da sie an eine mediterrane Wellnesslandschaft erinnert und durch ihre feine Struktur sehr natürlich wirkt. Wichtig war uns ausserdem die Sicherheit. Mit der Klasse R10 B bietet sie eine gute Rutschhemmung, gerade auch mit Kindern im Haus.

Entscheidend war schliesslich das Muster: Wir haben die Fliese im Raum bei unterschiedlichem Tageslicht angeschaut, um zu sehen, wie sie im Alltag wirkt.

Was würdet ihr anderen empfehlen, die ihr Haus/Bäder umbauen?

  • Lasst euch nicht davon abschrecken, ein bestehendes Haus zu renovieren. Man kann mehr damit machen, als man denkt, auch wenn einem die Vorstellung teilweise schwer fällt. Wichtig ist, das bestehende Haus und seinen Charakter in die neue Gestaltung einzubeziehen. 
  • Wählt unbedingt grosse Fliesenformate für den Boden und stimmt die Fugenfarben darauf ab. Dies hat einen grossen Einfluss auf die Gesamtwirkung der Räume.
  • Plant die Beleuchtung gründlich. In unserem kleinen Bad haben wir nur den Lichtspiegel als Lichtquelle eingeplant, was sich im Alltag als zu wenig herausgestellt hat.
  • Auch wenn wir sehr gute Handwerker und einen Bauleiter für das Projekt beauftragt haben, haben wir mitgedacht, uns informiert, Vor- und Nachteile herausgesucht und neue Produkte recherchiert. So haben wir beispielsweise die optimale Einteilung des Bades selber gefunden, obwohl wir 20 Varianten erhalten haben. Man hat uns zudem gesagt, dass es sehr teuer sei, Leitungen zu verschieben. Als wir es aber doch offerieren liessen, war die Anpassung nicht so teuer, wie wir uns das vorgestellt hatten.
  • Bei Häusern, die in den 80er Jahren gebaut wurden, sollte man unbedingt verschiedene Materialien auf Asbest prüfen und zwar so früh wie möglich. Wir hatten Asbest im Fliesenkleber und konnten die Entfernung frühzeitig in die Renovierung einplanen.
  • Und zuletzt: Sprecht mit anderen Bauherren, die bereits renoviert haben, und schaut euch viele unterschiedliche Projekte an. Das hilft enorm, typische Fehler zu vermeiden und neue Ideen zu gewinnen.

Wie war eure Erfahrung mit Studio Stena?

Wir fanden das Sortiment und die Website sehr inspirierend. Die Bilder haben uns viele Ideen für unser eigenes Projekt geliefert. Wir haben dann Muster bestellt, was sehr hilfreich für die Entscheidung war.

Auch die Beratung war sehr angenehm und unterstützend, sodass wir uns gut begleitet gefühlt haben.

Ein herzliches Dankeschön an Andrea und Yves für den spannenden Einblick in ihr Zuhause und ihren Umbau. Uns hat ihre Geschichte gezeigt, wie viel Potenzial in bestehenden Häusern steckt.

Wenn auch du über einen Umbau nachdenkst, lohnt es sich, frühzeitig Inspiration zu sammeln und verschiedene Möglichkeiten zu prüfen, denn jedes Projekt ist einzigartig.

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